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Holz richtig lackieren

Der muss Lack richtig aufgetragen werden sonst sieht die Oberfläche unschön aus

Wenn Gegenstände aus Holz mit der Zeit unansehnlich geworden sind, mit Lack lassen sie sich wieder verschönern. Das ist eine relativ leicht auszuführende Arbeit, aber ein wenig zu beachten gibt es auch hier. Es macht einen Unterschied, ob man schon unbehandeltes Holz lackieren möchte, oder ob das Holz in irgendeiner Weise schon einmal vorbehandelt wurde.

Folgende lackier Tipps gibt es

Bei Nadelhölzern wie Fichte Kiefer oder Tanne auf Harzeinschlüsse achten. Am Besten vor dem Lackieren versiegeln um Ausblühen und klebrige Stellen zu vermeiden. Was vom Hersteller angegeben wird, ist, bei wie viel Grad der Lack verarbeitet werden soll, und ob man auf eine bestimmte Luftfeuchtigkeit achten muss. Kein Hersteller aber lässt sich über die Zeit aus, die ein Lack benötigt um auszutrocknen. Es gibt eine einfache Faustregel, je dichter die Maserung und je härter das Holz ist, um so länger benötigt der Lack, bis er trocken ist. Bei Hölzern wie Mahagoni dauert das mitunter zwei-bis dreimal länger als zum Beispiel bei Erlenholz.

Die richtige Vorarbeit ist wichtig beim lackieren

Damit das Ergebnis des Lackierens zufriedenstellend ausfällt, sollten Sie Risse im Holz vor dem Lackieren schließen. Dafür geeignet ist entweder ein handelsüblicher Holzkitt oder ein Korrekturwachs, oder Sie mischen sich eine Paste aus Holzstaub und Leim, um die Risse damit zu verschließen. Danach unbedingt noch mal abschleifen. Allerdings eignet sich diese Methode nur für relativ kleine Fehlstellen.

Deie größte Feinde beim lackieren

Um ein Holz zu lackieren, sind Vorarbeiten wie Abschleifen unerlässlich. Leider ist das eine sehr staubige Angelegenheit. Es bleibt Ihnen im Nachhinein also nicht erspart diesen Staub peinlichst genau von dem Holz zu entfernen. Bewährt dafür hat sich eine Druckluftpistole oder noch besser gerade auch bei größeren Flächen ein Staubsauger. Mit einem feuchten, nicht nassen Tuch können auch noch Staubreste entfernt werden. Die Arbeit lohnt sich, denn durch jedes auch noch so kleine Staubkorn führt beim Lackieren zu Unebenheiten.

Das richtige Lackierwerkzeug

Eigentlich benötigen Sie außer einem guten Pinsel, dem Lack und ein paar alten Tücher kein weiteres Werkzeug. Und sparen Sie nicht an der Qualität der Pinsel, bei richtiger Pflege übersteht ein qualitativ hochwertiger Pinsel viele Lackierungen.

Bildquelle: istock – Red Paint – lazortech